Der Verschleiß von Polyethylen ist die Hauptursache für die aseptische Lockerung von Knieendoprothesen. Durch Modifikation des Werkstoffs Polyethylen (PE) soll dessen Abrieb unter der im Kniegelenk auftretenden mechanischen Belastung minimiert werden.



Aus UHMWPE-Platten wurden unter definierten Bedingungen verstreckte PE-Proben hergestellt und nachfolgend unter flüssigen Milieubedingungen einer mechanischen Reibbelastung unterzogen. Nach dem Belastungstest zeigten die unverstreckten PE-Proben einen um 70% geringen Abrieb als die unverstreckten PE-Proben.



Durch Übertragung der Ergebnisse auf die unidirektionalen Roll-Gleitbelastungen im Kniegelenk ist vorbehaltlich weiterer experimenteller Untersuchungen mit einer deutlichen Abriebsminimierung der tibialen PE-Komponente im künstlichen Kniegelenk zu rechnen.
www.rwth-aachen.de/zentral/dez3_pm99_pmholste.htm

Wear of polyethylene is one of the main reasons for aseptic lossening of total knee arthroplasties. In order to minimize this wear under cyclic loading the molecular structure of polyethylene had been modificated.



Friction tests can be performed in fluid environment. After testing stretched samples revealed a 70% lesser wear rate than the unstretched samples.



Transferring these results to unidirectional tractive rolling on the tibial plateau in total knee arthroplasty a significant reduction of polyethylene wear can be predicted. Further examinations have to be done to prove this promising feature.